Idealsegeln
Wind - flaches Meer - Idealsegeln!
Für die Harten
Der Spaß für die Fortgeschrittenen!
Der Traum
Hier noch ein Sundowner - nie wieder weg von hier!
Kultur
Auch das Kulturprogramm gehört dazu!
Leibliche Genüsse
Seebär am Tresen - auch das gehört dazu!
Schmetterling
Wind von achtern - Schmetterling!
Noch nie gesegelt?
Was denn? Wirklich noch nie gesegelt? Dann wirds aber Zeit!
Entweder Sie sind noch nie richtig zu einem Segeltörn eingeladen worden, oder Sie hatten immer eine gute Ausrede zur Hand! Ist ja auch verständlich - die meisten Leute wissen einfach zu wenig über den Sport - aber auch die Urlaubsseite eines Segeltörns. Da hat so mancher Angst vor dem großen und tiefen Meer, mitsamt seiner Bewohner.
Gehören Sie auch zu den Leuten, die den "Weißen Hai" gesehen haben?
Die nächsten Zeilen sollen Ihnen ein vernünftiges, vorurteilfreies Bild dieser Freizeitaktivität vermitteln. Es reicht wenn wir sie so neugierig machen können, dass Sie sich zumindest einmal zu einem Test-Törn überreden lassen. Der Rest erledigt sich wie von selbst - einmal auf dem Wasser - will man nie mehr runter - oder nie mehr rauf - das versprechen wir Ihnen.
Nun, was ist wichtig - was sollte jemand wissen, der noch nie gesegelt ist?
Zuerst wären da die Schiffstypen. Im Schnitt segelt man auf Schiffen mit einer Länge von 9 - 16m. Anständige Yachten halt, die man jederzeit an beliebigen Orten weltweit chartern kann. Die Schiffe sind gut gewartet und sicher. Jedenfalls wesentlich sicherer als ein Motorboot. Gerade für Familien eignen sich die sogenannten CAT´s.
Zu Beginn einer Reise erfolgt die Schiffsabnahme durch den jeweiligen Skipper. Peinlich genau wird die Funktionsfähigkeit und Qualität der einzelnen Elemente an Bord überprüft. Ohne diesen "Check" wird nicht ausgelaufen! Ein guter Skipper hat dazu bestimmte Qualifikationen (siehe Spezialthema).
Ganz wichtig: Die Sicherheitsausrüstung. Die Crew lernt auf jeden Fall gleich mal den Umgang mit allen notwendigen Rettungsmitteln kennen. Es handelt sich um ganz einfach Handgriffe, die aber unheimlich Sicherheit geben.Schon vor der Reise wird Proviant eingekauft. Jedes Crewmitglied legt dazu einen Beitrag in die sogenannte Bordkasse. Von Ihr werden alle notwendigen Dinge eingekauft um nicht jeden Tag einen Hafen anlaufen zu müssen. Erstens ist das meist mit Hafengebühren verbunden und zweitens ist es in einer einsamen Bucht unter Sternenhimmel wesentlich gemütlicher.Gekocht wird selbstverständlich mit einem komfortablen Gasherd - direkt an Bord. Man kann aber auch mit dem kleinen Beiboot jederzeit an Land fahren um dort die Bars und Kneipen unsicher zu machen. Je nach belieben.
Ganz beliebt ist natürlich das Blauwasser-Baden. Direkt ins Meer springen - an Stellen wo es noch wirklich BLAU ist: auf der offenen See.
Genauso erlebnisreich sind Sonnenuntergänge auf dem Meer und wenn dann noch Delfine als Wegbegleiter auftauchen ist der Urlaub perfekt.
A propos Urlaub! Mithelfen und selber segeln darf natürlich jeder - man kann aber auch einfach die Sonne und den Wind genießen. Jeder so wie er will!
Für die ganz Interessierten gibt es mit Sicherheit auch die Möglichkeit ein bisschen in Sachen Navigation, Peilungen, Kursvorgaben und Funkpraxis aktiv zu werden. Die ideale Vorbereitung auf den eigenen Segelschein, denn nach dem Törn kann der Skipper mit der sogenannten Meilenbestätigung, die zurückgelegten Seemeilen gutschreiben. Für einen Segelschein z.B. benötigt man einen Nachweis über 300sm.
Die Ausrüstung:
Jeder sollte natürlich seine Badesachen mitnehmen - aber genauso wichtig ist Schwerwetter-Kleidung. Wenn es auf offener See mal zu Wind und Regen kommt - dann erwischt einem das Wasser von allen Seiten. Darauf sollte man vorbereitet sein. Handschuhe mit offenen Fingerspitzen sind ein Muss, da man sich viel leichter tut, die Leinen und Taue zu bedienen. Sonnencreme und -brille nicht vergessen! Für Abends was warmes - der Wind kühlt schnell ab! Das Schuhwerk erübrigt sich meist. Viele laufen einfach Barfuß rum. Auf keinen Fall aber Stöcklschuhe oder Schuhe mit abfärbenden Sohlen. Hartschalenkoffer sind ebenfalls verboten.
Gewohnt wird in separaten 2er und 3er Kojen. Der Salon dient als Aufenthaltsraum für Essen und gesellschaftliche Abende.
Wir können nur jedem raten einmal mitzufahren. Gegen Seekrankheit haben die Skips meist gut Tips und Tricks auf Lager! Also ab aufs Segelboot mit euch!
Florian + Franz